10 Tipps für mehr Nachhaltigkeit in deinem Salon

Unserer Erde ging es schon mal besser. Egal wo man hinschaut, alles ist dabei, zu kollabieren. Flüsse, Seen und das Meer werden von Plastikmüll verseucht. Klimabedingt kommt es immer häufiger zu Extremwetterlagen. Die Umsetzung des Kohleausstiegs lässt zu lange auf sich warten. Und jeden Tag verschwinden etwa 150 Tier- und Pflanzenarten von unserem Planeten. Immer wieder warnt die Wissenschaft: Wir müssen jetzt handeln!

Doch wo fangen wir an? Und was kann ich als Beauty-Artist für mehr Nachhaltigkeit tun?


Die gute Nachricht: Umweltschutz muss weder kompliziert noch teuer sein. Auch kleine Maßnahmen zeigen bereits große Wirkung. Obendrein sparen viele Methoden Geld ein und erhöhen die Kundenzufriedenheit. Wir zeigen euch 10 einfache und clevere Tipps, für mehr Nachhaltigkeit in der Beauty-Branche.


1. Stromverbrauch senken

Wusstest du, dass die Beleuchtung im Salon für 60% des Gesamtverbrauchs an Strom verantwortlich ist? Hier kannst du mit LED Lampen schon ordentlich was einsparen. Ist das Licht in der Toilette die ganze Zeit an? Mit Hilfe von Bewegungsmeldern lässt sich das verhindern. Geräte die gerade nicht gebraucht werden, sollte man einfach ausstecken. Denn sie verbrauchen auch Strom, wenn sie nicht benutzt werden. Noch leichter geht es mit Mehrfachsteckdosen, die einen Ausschaltknopf haben. So muss man bei Feierabend nur die Steckerleiste aus stellen. Steht die Anschaffung neuer Elektrogeräte an, sollte man einen Blick auf die Energieeffizienzklasse werfen. Die Klassen A+, A++ und A+++ sind am nachhaltigsten.


2. Zu Ökostrom wechseln

Je mehr Menschen zu Ökostrom wechseln, umso stärker werden erneuerbare Energien ausgebaut. Im Jahr 2020 deckten erneuerbare Energieträger bereits 46% des deutschen Stromverbrauchs. In Folge dessen ist Naturstrom nicht unbedingt teurer als herkömmlicher Strom. Häufig bieten regionale Ökostromanbieter sogar günstigere Tarife als die großen Energiekonzerne.


3. Raum- und Wassertemperatur reduzieren

Ob es im Salon 20 oder 21 Grad warm ist, fällt kaum jemanden auf. Ein Grad weniger in einem 70-Quadratmeter-Raum verursacht im Schnitt 160 kg weniger CO2-Emissionen. Niedrigere Wassertemperaturen zahlen sich ebenfalls aus. Das sieht man dann auch in der Jahresabrechnung.


4. Nachhaltig Wäsche waschen

Für leichte bis mittlere Verschmutzungen reicht eine Temperatur von 40 Grad in der Regel aus. Außerdem gibt es mittlerweile eine gute Auswahl an Ökowaschmitteln in jedem Supermarkt. Extra Tipp: Auf Mikrofaser-Handtücher umstellen. Sie kommen ohne Weichspüler aus, trocknen schneller und halten mit mindestens vier Jahren länger als andere Materialien.


5. Wassersparkopf verwenden

Wasserspardüsen sind in jedem Baumarkt ums Eck erhältlich und kosten nur ein paar Euro. Die Düse wird einfach in den Wasserhahn geschraubt und spart bis zu 50% kostbares Wasser.


6. Weniger Müll produzieren

Das fängt schon beim richtigen Recyclen an. Denn nur so können Materialien wiederverwertet werden. Darüber hinaus kann eine Tubenpresse dabei helfen, Reste von Pflegeprodukten aufzubrauchen. Wer auf auffüllbare Shampooflaschen, Kosmetikbehälter und co. setzt, tut nicht nur der Umwelt etwas gutes, sondern spart durch den Kauf von größeren Mengen auch Geld. Gleichermaßen kann sich das Reparieren von Elektrogeräten lohnen. Dies geht in vielen Repair-Cafés sogar kostenlos.  


7. Papierfrei arbeiten

Mit 18,9 Millionen Tonnen Papierverbrauch im Jahr 2019 gehört Deutschland weltweit zu den Spitzenreitern. Dabei gibt es zahlreiche digitale Angebote, die nicht nur Papier sparen, sondern auch vieles andere erleichtern. Kurzum lassen sich Belege mit dem Smartphone scannen und in eine Buchhaltungssoftware einpflegen. Und mit Hilfe unserer Artist-App für Beauty-Dienstleister ist dein Salon für neue Kunden gezielt auffindbar. Sollten doch mal Visitenkarten oder Flyer gedruckt werden, stellen viele Druckereien besonders nachhaltige Materialien und Druckverfahren zur Verfügung.


8. Gute Infrastruktur für Kunden fördern

Ist der Salon gut mit Bus und Bahn zu erreichen, sollte man daraus kein Geheimnis machen. Viele potenzielle Kunden sind auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen. Teilt man die nächstgelegene Haltestelle und eine Wegbeschreibung auf der Webseite, erleichtert das die Anfahrt. Oder wie wäre es mit einem mobilen Fahrradständer vor dem Eingang? Diese lassen sich praktischerweise auch mit Werbeflächen verbinden.


9. Nachhaltige Beauty Marken auswählen

Die Nachfrage für umweltfreundliche Beauty Produkte steigt kontinuierlich. Dementsprechend hat sich der Umsatz mit Naturkosmetik in Deutschland im vergangenen Jahrzehnt verdoppelt - auf ein Niveau von rund 1,46 Milliarden Euro. Unter nachhaltigen Produkten versteht man allgemein welche die tierversuchsfrei, vegan, mikroplastikfrei sind und einen hohen Anteil an natürlichen Inhaltsstoffen aufweisen. Weiterhin ist vielen Verbrauchern eine wiederverwertbare oder recyclebare Verpackung wichtig.


10. CO2-Fußabdruck berechnen und ausgleichen

Mit unserer Beautinda-Artist App lässt es sich nicht nur hervorragend papierfrei arbeiten (sag byebye zum Papierkalender und nutze digitale Bonuskarten!). Zusätzlich bieten wir die Möglichkeit, deinen individuellen CO2-Fußabdruck zu berechnen. Durch ein einfaches Abo kannst du in zertifizierte Umweltprojekte investieren und so deinen CO2-Ausstoß kompensieren. Obendrauf erhältst du für dein klimaneutrales Business ein Zertifikat. Damit hinterlässt du bei deinen Kunden sicher Eindruck!

Für mehr Nachhaltigkeit in deinem Unternehmen zu sorgen, ist also gar nicht so schwer! Zusätzlich spart man an vielen Ecken Geld und erhöht die Zufriedenheit der Kunden. Weitere Tipps zum Thema Beauty und Nachhaltigkeit findest du auf unseren Social Media Kanälen.