Before/After Fotos im Salon: So veröffentlichst du sie rechtssicher
Vorher-Nachher-Fotos sind das effektivste Marketing für Beauty-Studios – aber nur mit der richtigen Einwilligung. Was du rechtlich beachten musst.
Warum Before/After-Fotos so wirkungsvoll sind
Nichts überzeugt potenzielle Kunden mehr als echte Ergebnisse. Ein Vorher-Nachher-Foto zeigt in Sekunden, was Worte kaum ausdrücken können. Deshalb sind diese Fotos der wichtigste Content für jedes Beauty-Studio.
Was du rechtlich beachten musst
Einwilligung ist Pflicht: Jede Person, deren Foto du veröffentlichst, muss ausdrücklich eingewilligt haben. Das gilt auch, wenn das Gesicht nicht erkennbar ist.
Schriftliche Einwilligung: Die Einwilligung sollte schriftlich oder digital dokumentiert sein. Mündliche Zustimmung reicht rechtlich nicht aus.
Was die Einwilligung enthalten muss:
- Welche Fotos veröffentlicht werden
- Auf welchen Plattformen (Instagram, Website, TikTok etc.)
- Ob das Foto bearbeitet werden darf
- Dass die Einwilligung jederzeit widerrufbar ist
Minderalter: Bei Personen unter 18 Jahren ist die Einwilligung der Erziehungsberechtigten nötig.
Praktische Tipps
Erstelle eine einfache digitale Einwilligungserklärung, die Kunden direkt im Studio auf dem Tablet unterschreiben können. Diese wird automatisch in der Kundenkartei gespeichert.
Häufige Fragen (FAQ)
Darf ich Fotos aus sozialen Netzwerken teilen (Reposten)?
Nur wenn die Person die Veröffentlichung explizit erlaubt hat, z. B. durch direktes Schicken des Fotos oder einen öffentlichen Tag.
Was passiert, wenn ich Fotos ohne Einwilligung veröffentliche?
Das kann zu Abmahnungen und Schadensersatzforderungen führen. Das Risiko ist nicht wert.
Fazit
Before/After-Fotos sind mächtiger Marketing-Content – aber nur mit klarer Einwilligung. Mit einem einfachen digitalen Einwilligungsformular bist du rechtssicher.













