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Kosmetische Tattoos und PMU: Richtlinien in Deutschland, Österreich und der Schweiz
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Kosmetische Tattoos und PMU: Richtlinien in Deutschland, Österreich und der Schweiz

Permanent Make-up und kosmetische Tattoos sind unterschiedlich reguliert – je nach Land und Bundesland. Alles was du rechtlich wissen musst, bevor du loslegst.

Deutschland: Rechtliche Grundlagen

In Deutschland gilt Permanent Make-up rechtlich als Tätowieren. Relevante Regelungen:

  • Infektionsschutzgesetz: Hygieneanforderungen, Meldepflicht beim Gesundheitsamt in vielen Bundesländern
  • NiSG (Nichtionisierende Strahlenschutz-Gesetz): Regelt kosmetische Anwendungen mit bestimmten Technologien – bei PMU mit Lasern relevant
  • Pigmente: Nur EU-konforme Pigmente (REACH-Verordnung) verwenden
  • Einwilligungserklärung: Schriftliche Einwilligung vor jeder Behandlung Pflicht

Wichtig: Die genauen Anforderungen variieren zwischen Bundesländern. Im Zweifel beim örtlichen Gesundheitsamt nachfragen.

Österreich: Gewerberecht und Hygiene

In Österreich ist PMU über die Gewerbeordnung geregelt. Der Befähigungsnachweis für Kosmetikberufe ist oft Voraussetzung. Die WKO (Wirtschaftskammer) ist die erste Anlaufstelle für konkrete Anforderungen.

Schweiz: Kantonale Regelungen

In der Schweiz sind Regelungen kantonal geregelt – es gibt keine einheitliche nationale Regelung. Manche Kantone verlangen Bewilligungen, andere nicht. Frag beim kantonalen Amt nach.

Praktische Konsequenzen für dein Studio

Dokumentiere alles: Einwilligungserklärungen, verwendete Pigmente (Lot-Nummern), Behandlungsprotokoll. Das schützt dich bei Komplikationen oder Inspektionen.

Beautinda Marktplatz erlaubt dir, deine PMU-Behandlungen klar zu beschreiben – inklusive Zertifizierungen und Ausbildungsnachweisen, die Kunden Vertrauen geben. Kunden suchen aktiv nach zertifizierten Studios: PMU-Studios in Hamburg auf Beautinda.

FAQ

Brauche ich für jede PMU-Technik eine separate Genehmigung?
In Deutschland nicht zwingend, aber es empfiehlt sich, das Gesundheitsamt über alle Techniken zu informieren, die du anbietest.

Welche Pigmente sind in der EU zugelassen?
Seit Januar 2022 gibt es eine Liste eingeschränkter und verbotener Farbstoffe in der EU. Verwende ausschließlich Pigmente, die explizit als EU-konform ausgewiesen sind.

Fazit

Rechtliche Konformität bei PMU ist komplex aber lösbar. Wer die Hausaufgaben macht, arbeitet auf einer sicheren Basis – und kann das auch gegenüber Kunden kommunizieren.

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