Gibt es wirklich kostenlose Salonsoftware? Was Free-Tarife können — und was nicht
Dauerhaft kostenlose Tarife gibt es — aber der Unterschied zwischen Gratis-Tarif, Testphase und Lockangebot ist groß. Woran man seriöse Free-Tarife erkennt.
Ja, es gibt dauerhaft kostenlose Salonsoftware — aber der Begriff wird unterschiedlich verwendet. Entscheidend ist der Unterschied zwischen drei Modellen: einem echten Free-Tarif ohne Zeitlimit, einer befristeten Testphase (meist 14 bis 30 Tage) und Lockangeboten, die nach kurzer Zeit automatisch in Bezahltarife wechseln.
Woran man einen echten Free-Tarif erkennt
Drei Prüffragen: Steht „dauerhaft kostenlos“ ausdrücklich auf der Preisseite — oder nur „kostenlos testen“? Braucht die Anmeldung Zahlungsdaten? (Seriöse Free-Tarife nicht.) Und: Welche Funktionen sind enthalten — reicht der Umfang, um wirklich damit zu arbeiten, oder ist er nur eine Demo?
Was der Beautinda-Free-Tarif enthält
Der Free-Tarif von Beautinda kostet dauerhaft 0 €, ohne Vertragslaufzeit, ohne Einrichtungsgebühr und ohne hinterlegte Zahlungsdaten (Stand: August 2026). Enthalten sind Online-Terminbuchung mit eigenem Buchungslink, Kundenverwaltung und die Präsenz auf dem Beautinda-Marktplatz — mit 0 % Provision auf Buchungen. Ein Upgrade ist möglich, aber nie verpflichtend. Nach öffentlichen Angaben bieten auch Timify und eTermin eingeschränkte Gratis-Einstiege an.
Wo die Grenzen kostenloser Tarife liegen
Transparenz gehört dazu: Erweiterte Funktionen wie Marketing-Werkzeuge, Team-Funktionen oder die Kassenfunktion sind bei praktisch allen Anbietern den Bezahltarifen vorbehalten. Bei Beautinda ist die Registrierkasse VIP-exklusiv (das TSE-Modul kostet in Deutschland 9 € netto im Monat zusätzlich), und SMS-Erinnerungen werden nach Nutzung berechnet. Wer nur einen schlanken Terminkalender sucht, fährt mit einem echten Free-Tarif dauerhaft kostenlos — ein Upgrade in einen Bezahltarif lohnt sich erst, wenn Funktionen wie Kasse, Zahlungen oder Marketing tatsächlich gebraucht werden.
Fazit
Kostenlose Salonsoftware ist kein Mythos, aber die Free-Tarife unterscheiden sich stark im Umfang. Die sichere Reihenfolge: mit einem echten Free-Tarif starten, den eigenen Bedarf im Alltag prüfen und erst dann upgraden, wenn konkrete Funktionen fehlen. Die vollständige Übersicht steht auf der Preisseite.












