Stornierungsrichtlinie für Salons: Fairness und rechtliche Sicherheit
Eine klare Stornierungsrichtlinie schützt deinen Umsatz vor Last-Minute-Absagen – und ist für Kunden transparent und fair. So formulierst du sie richtig.
Warum jeder Salon eine Stornierungsrichtlinie braucht
Ohne klare Regeln für Absagen verlierst du bei No-Shows bares Geld – und hast keine rechtliche Grundlage, eine Stornierungsgebühr zu verlangen. Mit einer gut formulierten Richtlinie schützt du dich und setzt klare Erwartungen.
Was eine gute Stornierungsrichtlinie enthält
Fristen: Definiere klar, bis wann ein Termin kostenlos storniert werden kann. Typisch: 24 oder 48 Stunden vor dem Termin.
Stornogebühr: Lege fest, wie viel bei späteren Absagen oder No-Shows berechnet wird. Üblich: 50–100 % des Behandlungspreises.
Ausnahmen: Notfälle, Krankheit – wie gehst du damit um? Zeig Kulanz bei echten Ausnahmesituationen, aber behalte das Recht auf eigenes Ermessen.
Kommunikationswege: Per SMS, WhatsApp, Telefonat oder E-Mail? Definiere, wie eine gültige Stornierung übermittelt werden muss.
Wo die Richtlinie kommuniziert werden muss
- Bei der Online-Buchung – Kunde muss aktiv zustimmen
- In der Buchungsbestätigung per E-Mail
- In der Terminerinnerung
- Auf deiner Website im Impressum oder als separater Abschnitt
Häufige Fragen (FAQ)
Kann ich Stornierungsgebühren wirklich einfordern?
Ja – wenn die Richtlinie vor der Buchung klar kommuniziert und akzeptiert wurde. Ohne diese Grundlage wird es schwierig, Gebühren einzufordern.
Was, wenn ein Kunde die Gebühr einfach nicht zahlt?
Du kannst das Geld einfordern und bei weiterer Verweigerung mit kleinen Beträgen einen Mahnbescheid beantragen. Setz diese Option nur bei chronischen No-Shows ein.
Fazit
Eine Stornierungsrichtlinie ist kein Misstrauensvotum gegen Kunden, sondern professionelle Grundlage für dein Business. Klar formuliert und bei der Buchung kommuniziert, schützt sie dich wirksam.













