Upselling im Beauty-Studio: Mehr Umsatz pro Termin ohne mehr Kunden
Upselling ist der einfachste Weg, deinen Umsatz zu steigern – ohne einen einzigen neuen Kunden gewinnen zu müssen. So machst du es richtig und authentisch.
Warum Upselling kein Verkaufen ist
Viele Kosmetikerinnen scheuen Upselling, weil sie nicht wie Verkäuferinnen wirken wollen. Dabei ist Upselling richtig gemacht das Gegenteil: Du bietest Kunden passende Ergänzungen, die ihren Nutzen erhöhen. Wer aufrichtig berät, verkauft mehr – und Kunden sind dankbar dafür.
Die besten Upselling-Momente im Salonalltag
Bei der Buchung: Wenn ein Kunde einen Haarschnitt bucht, zeige im Buchungssystem passende Zusatzleistungen: Kopfhautmassage, Pflegekur, Farbauffrischung. Viele Buchungssysteme bieten diese Option direkt an. Richte Zusatzleistungen in deinem Buchungssystem ein.
Beim Erstgespräch: Erkunde Bedürfnisse aktiv: Was stört die Kundin? Was möchte sie verbessern? Dann schlage passend vor.
Während der Behandlung: Erkläre, was du siehst und warum eine Zusatzbehandlung Sinn ergibt. Das wirkt kompetent, nicht verkäuferisch.
Beim Bezahlen: Produkte zum Mitnehmen empfehlen – Pflegeprodukte, die du in der Behandlung verwendet hast.
Konkrete Beispiele
- Wimpernverlängerung + Augenbrauen-Styling: +15–30 €
- Gesichtsbehandlung + Kopfhautmassage: +25–40 €
- Haarschnitt + Pflegekur: +15–35 €
- Maniküre + Nail Art: +10–25 €
FAQ
Wie viel Umsatz kann ich durch Upselling zusätzlich erzielen?
Selbst wenn nur 30 % der Kunden ein Zusatzangebot annehmen und der Durchschnittsbetrag 20 € ist: Bei 100 Terminen pro Woche sind das 600 € zusätzlicher Umsatz – wöchentlich.
Was, wenn Kunden ablehnen?
Kein Problem. Empfehle ohne Druck, respektiere die Entscheidung und mache weiter. Kein Upselling darf sich aufdringlich anfühlen.
Fazit
Upselling ist die schnellste Umsatzsteigerung im Salon. Mit dem richtigen Buchungssystem und einer aufrichtigen Beratungshaltung steigerst du deinen Durchschnittsumsatz pro Termin deutlich.













